Was ist schwarzer Tee?
Quick answer
Schwarzer Tee ist vollständig oxidierter Tee aus Camellia sinensis — dieselbe Pflanze wie grüner Tee und Oolong, nur weiter verarbeitet, was ihn dunkel macht und ihm einen kräftigen, malzigen, manchmal kakaohaften Geschmack gibt. Er enthält am meisten Koffein unter den Alltagstees und verzeiht Fehler am leichtesten. Ein guter Ausgangspunkt: 4 g pro 100 ml bei etwa 95 °C (203 °F) für den Gongfu-Aufguss, oder 3 g auf 250 ml Tasse für 3–4 Minuten western-style.
Wie schmeckt er?
Vollständige Oxidation bringt Tiefe: Malz, getrocknete Früchte, Honig und manchmal Kakao oder ein spritziges, tanninreiches Prickeln. Chinesische schwarze Tees (wie ein Yunnan-„Dian Hong") sind oft süßlich und schokoladig; indische und sri-lankische Blends sind spritziger und kräftiger — die Art, die auch mit Milch standhält.
Wie du ihn ohne Bitterkeit zubereitest
Schwarzer Tee ist gutmütig, aber lange Ziehzeiten in einer großen Tasse machen ihn herb. Gieß den Aufguss rechtzeitig ab, anstatt ihn auf den Blättern stehen zu lassen. Für eine 250-ml-Tasse fang mit 3 g, fast kochendem Wasser, 3 Minuten an, und probiere, bevor du länger ziehen lässt.
Häufige Fragen
Hat schwarzer Tee mehr Koffein als Kaffee? In der Regel weniger pro Tasse, aber es hängt von Blatt, Menge und Ziehzeit ab. Behandle ihn als die koffeinreichste Teekategorie und pass die Menge an deine eigene Empfindlichkeit an.
Kann man schwarzen Tee mehrfach aufgießen? Ja — western-style bekommst du zwei oder drei Aufgüsse; beim Gongfu-Aufguss im kleinen Gefäß sind es mehr, jeder etwas leichter.
Stell deine Blattmlenge mit dem Grammrechner ein, schau dir die richtige Menge pro Tasse an, und vergiss nicht: Wasserqualität ist genauso wichtig wie das Blatt.
